In Kürze das Wichtigste oder Neues vom Bauernhaus

3. Juni 2008

Nur so zur Info an diejenigen, die meinen Blog regelmässiger besuchen: Es geht mir gut, auch wenn ich zur Zeit sehr selten bei meinem Blog lande!
In wenigen Tagen kommen mich meine Eltern besuchen, worüber ich mich riesig freue, obwohl das auch wieder mit viel Arbeit (aufräumen, putzen etc) verbunden ist.
Am Freitag war ein starkes Gewitter mit Hagel hier bei uns. Und was will ich damit wohl andeuten? Klar! Wir standen natürlich knöcheltief im kalten Wasser vor dem Haus! Doch der Reihe nach: Erst waren wir alle besorgt um das einfachverglaste Fenster im Eingang, das das Wasser nur so reinliess. Ich konnte das Wasser nicht so schnell aufwischen wie es rein kam. Mit einem Berg Zeitungen versuchten wir das Schlimmste zu verhindern. Erst dann beim Blick durch das Fenster sah ich wie hoch das Wasser war. Wir waren besorgt um das eine Auto, das durch den Hagelschlag vielleicht Ziegel des gegenüberliegenden alten Schuppens abbekommen könnte. Ohne lange zu warten ging ich raus (in meinem dünnen Sommerkleid das auch bald nass an mir klebte), doch das hohe Wasser war schlimmer als der etwaige Schaden am Auto. Wir versuchten das Wasser, das in einem riesigen Strom den Hang runter und direkt auf uns zu kam, umzuleiten, damit es nicht überall hineinfloss. Wir waren mehr oder weniger erfolgreich. Zur Feier des Tages waren wir auch noch zu einer Theatervorstellung eingeladen… Nun was noch?
Jetzt muss ich schon wieder weg – meine Freundin kommt mich besuchen und ich muss sie nun abholen gehn. Also bis auf ein ander Mal!!

Eure Arabesk


Ist der Hund schuld oder wer oder was?

15. Januar 2008

Nun vor ca. einer Woche entdeckte ich eine kleine gelbliche Lache vor dem eingebauten alten Küchenschrank. Wo kam diese Nässe nur her? War der Hund etwa dafür verantwortlich? Er hat doch bis jetzt nie reingemacht!? Ich beschloss nix weiter zu unternehmen und mal zu sehen, ob es wieder vorkommt.

Nun ich musste nicht lange darauf warten, denn schon am nächsten Tag war es wieder nass vor dem Küchenschrank. Diesmal unterzog ich den Küchenschrank einer genaueren Inspektion. Ich stellte fest, dass auf der Innenseite der Tür vereinzelte Tropfen ganz langsam herunterliefen. Der Hund war also doch nicht schuld, wie ich eh vermutet hatte. Doch woher kamen diese Tropfen? Ich fragte meine drei Herren, ob sie mir bei der Lösung dieses Rätsel helfen könnten. Also verfolgten wir den Weg der Tropfen und landeten einen Stock höher beim Boiler. Und tatsächlich dies war der Verursacher der Lachen in der Küche. Er tropfte wenig aber stetig auf den Holzboden und das Wasser fand seinen Weg durch den Boden – durch den Küchenschrank – auf den Küchenboden. Nun wussten wir zumindest was zu tun war: ein neuer Boiler musste her.

Dies erschien auf den ersten Blick eine einfache Sache zu sein, doch ich könnte hier wohl x Seiten füllen was unterdessen schon alles ‘schief’ gelaufen ist. Eine Komödie ist nix dagegen.

Fazit: Ein altes Haus hat so seine Eigenheiten, da gibt es Rohrgrössen, die es sonst nicht gibt. In Solidarität zum Boiler geben dann auch noch 3 alte Wasserhähne den Geist ganz unerwartet gerade jetzt auf… Es ist schier unglaublich. Da muss man auf alles gefasst sein…und nicht den Humor verlieren!!


Der erste Schnee im Haus

30. Januar 2007

Ja letzten Winter passierte etwas Unglaubliches. Es war nicht der erste Schnee, der unerwartet über Nacht kam. Heute sage ich sogar: zum Glück kam er unerwartet. Es war nicht der heftige Wind, der in jener Nacht blies. Nein! Lasst mich kurz erzählen:
Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass der Wind in der Nacht vor jenem Morgen recht heftig geblasen hatte. Ich konnte lange nicht einschlafen, da bei einem alten Bauernhaus immer irgendwo ein paar Latten das Rattern nicht lassen können. Gleichwohl standen wir wie immer am Morgen früh auf und stellten mit Erstaunen fest, dass es auch noch geschneit hatte in der Nacht. Da die Winterschuhe noch auf dem Dachboden gelagert waren, mussten wir unweigerlich die Luke dorthin öffnen. Also wir rauf in den ersten Stock, Luke auf und rauf auf den Dachboden. Aber ohje! Es hatte sich eine schöne Schneeschicht in der Mitte des Bodens angesammelt! ‘Wie geht das?’ mag man sich fragen? Nun altes Haus = nicht isoliertes Dach => mit dem Wind wurde der Schnee unter den Dachziegeln rauf ins Haus geblasen. Nun wer kann schon sagen, dass er im Haus Schnee geschaufelt hat! Ich! Welch unerwartete Arbeit; der Schnee musste in Eimern runtergetragen werden, damit er nicht den durch den Sommer neu gemachten Holzboden beschädigte. Trotz all der Anstrengung musste ich damals (und auch heute noch) vor allem über meinen eigenen Anblick lachen; im Morgenrock, Nachthemd, Hausschuhen und Handschuhen war ich am Schnee schaufeln auf dem Dachboden unseres alten Bauernhauses…
Seither kontrollieren wir den Dachboden wenn es nebst Wind noch Regen oder Schnee gibt, um nicht böse Überraschungen zu erleben.


Wenn es stürmt…

2. Dezember 2006

Nun vor ca. 6 Jahren haben wir uns ein ehemaliges altes und renovationsbedürftiges Bauernhaus gekauft -  zu mehr reichte das Geld mit Hilfe der Bank nicht. Die grosse notwendige Renovation versuchen wir seither in kleinen Teilschritten, die sowohl finanziell wie auch körperlich und zeitlich tragbar sind, in Angriff zu nehmen. Wir haben hier schon Einiges erlebt, das im Nachhinein lustig ist. Ich beschloss nun einige der Vorfälle in meinem Blog zu ‘verewigen’, damit vielleicht auch noch andere sich darüber amüsieren können.

Nie werde ich zum Beispiel jene Nacht vergessen als ich erwachte und mich fragte, wer denn mitten in der Nacht bei uns unter der Dusche sei. Draussen war äusserst stürmiges Wetter mit starkem Regen, doch schien das Plätschern des Wassers so nah als ob jemand in unserem Schlafzimmer unter der Dusche stand. Da mich das nahe Plätschern doch etwas beunruhigte und mich somit vom weiteren Schlafen abhielt entschloss ich mich der Sache auf den Grund zu gehen. Ich stand auf und machte das Licht an. Noch fiel uns nichts auf. Wir suchten nach dem Ursprung des Geräusches und fanden es dann auch bald. Es regnete innen an der Wand herunter direkt in unser Schlafzimmer. Schnell gingen wir rauf in den Dachstock und sahen sogleich die Ursache unseres Problems. Wir befürchteten schon einen Teil des Daches ‘verloren’ zu haben und waren fast angenehm überrascht, dass dies nicht der Fall war. Das Dach war intakt – mann waren wir froh. Der starke Wind hatte den Regen gegen unsere kleinen Dachstockfenster gepeitscht – und da diese Fenster nur mit zwei einfachen Haken befestigt waren und somit über keine Dichtung verfügten konnte der Regen ungehindert eindringen und dann an der Innenwand entlang ‘durch’ den Holzboden bis in unser darunter liegendes Zimmer fliessen. Nun wer hat schon nen Wasserfall in seinem Schlafzimmer von solchem Ausmass? Seither schliessen wir bei Unwettern die Fensterläden der beiden kleinen Dachstockfenster, um einem weiteren Vorfall vorzubeugen…


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