23. Januar 2007
Ja leider lügen doch fast alle (Betonung auf FAST alle) Männer. Wenn es darum geht dich ins Bett zu bringen ist ihnen nix mehr heilig. Sie sehen dich nur als eine weitere Trophäe. Sie schmieren dir den Honig nur so um den Mund - und dabei mag ich doch gar keinen Honig – igitt. Es scheint als ob sie vor nix halt machen – die schönsten Phrasen werden ausgewählt um dein Ego zu betören. Angeblich empfinden sie was für dich oder ‘lieben’ dich sogar! Sie haben ‘unendlich’ Zeit. Ja der Jäger auf der Jagd! Sobald du aber als mögliches Objekt fragwürdig wirst, machen sie sich rar und waren schon bald mal nicht mehr gesehn… Wunderbar oder auch eine Taktik sie auf die Probe zu stellen. Spätestens dann weiss Frau über die wahren Gefühle bescheid, leider tut es gleichwohl weh.
Gibt es überhaupt noch Männer, die an einer ganz normalen Freundschaft (=ohne Sex) interessiert sind? Oder kann es in meinem Leben nur meinen Partner geben (weitere männliche Familienmitglieder mal nicht erwähnt), Pärchen und sonst keinen Mann, da der sonst mit mir zwangsläufig ins Bett will (ausser er ist schwul)? Ich bin nun mal auch nicht mit Scheuklappen und ohne Mundwerk geboren und ich werde mich auch nicht wie eine Nonne anziehen in der Öffentlichkeit.
Sehr wichtig: Falls du A…. das hier liest, du bist damit nicht gemeint!
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Verfasst von arabesk
6. Dezember 2006
Nun ich will die Frage nicht direkt beantworten, doch stelle man sich folgende Situation vor: Grossfamilie versammelt im Wohnzimmer. Weihnachtslieder, Kerzenlicht, Tannenbaum und zu Besuch Grosstante Berta aus dem Emmental (d.h. konservativ, verschlossen, bieder und …). Dann ist Tania an der Reihe mit ihrem Geschenk. Sie reisst erwartungsvoll die Verpackung auf. Und was kommt zum Vorschein? Ein Vibrator! Das Grosskind fragt dann wohl mit grossen Augen: „Was ist denn das?“ Tania’s Bruder versucht die Situation zu retten und sagt: „Das ist für wenn Tania’s Freund mal nicht da ist.“ Der Grosstante bleibt wohl der Zimtstern im Hals stecken und alle schweigen. Peinlich!
Zum Thema las ich folgende Stellungnahme: “ Wer seinen Liebsten so was antut, ist geschmacklos und ausserdem ein Idiot. Im Klartext: Vibratoren, Peitschen und sonstige Sexaccessoires gehören nicht unter den Christbaum! Von mir aus können Sie, nachdem die Familienmeute abgezogen ist, dem Fest der Liebe alle Ehre tun, indem Sie unter dem Baum übereinander herfallen, sich die Lebkuchen weiss Gott wohin stecken oder sich mit den Tannenzweigen verhauen. Aber verzichten Sie unbedingt auf vorherige Demonstrationen Ihrer sexuellen Unverklemmtheit.“
Hoppla! War das nun ein Ratschlag, den man ernst nehmen und gar ausführen sollte oder hab ich da was falsch verstanden? Nun wie gesagt ich will die Frage nicht direkt beantworten, doch wie wäre die Weihnachtsszene wohl verlaufen, wenn es sich nicht um eine Grossfamilie sondern um ein Liebespaar gehandelt hätte?…. Und da kommt mir grad in den Sinn, dass ich mir ja noch überlegen soll was ich mir so wünsche…
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Liebe / Sex und solche Sachen |
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Verfasst von arabesk
10. November 2006
Mal wieder ein von mir gelesener Artikel, der mich doch etwas nachdenken lies:
Für interessante Trends sind die USA immer gut. Da wären etwa die Kuschelparties, bei denen einsame Grossstädter lang entbehrte Berührungen und Küsse mit wildfremden Menschen austauschen. Mittlerweile wird auch in Zürich, Wien und Berlin gekuschelt, was das Zeug hält. Ein gutes Beispiel ist auch Botox. Ohne den Mut eitler US-Damen hätte das eigentlich tödliche Lebensmittelgift nie seinen Siegeszug als Faltenglätter rund um die Welt angetreten.
Und schon wieder gibt es was Neues: „New Monogamy“ genannt. Immer mehr Paare gönnen sich – zumindest in Grossstädten – sexuelle Auswärtsspiele mit klaren Regeln, vermeldet das „New York Magazine“. Da wird dem Partner erlaubt, hemmungslos zu flirten, eine begehrens-werte Person auch mal zu küssen oder gleich mit dem attraktiven Sitznachbarn aus dem Flugzeug kurz ins Hotelzimmer zu verschwinden. Und je nach Vereinbarung sprechen die Paare darüber oder schweigen über intime Details. Auf jeden Fall sind sie so nicht an den manchmal beklemmenden Treueschwur gebunden, der Ehen und ernsthafte Beziehungen ausmacht. Denn es klappt ja doch nicht mit der lebenslangen Monogamie, die man sich zu Beginn voller Glauben an die ewige Leidenschaft verspricht.
Die Lust schläft ein
Eine aktuelle Befragung von 530 Paaren durch Wissenschaftler der deutschen Universität Hamburg-Eppendorf belegt die traurige Annahme, dass Sex und Passion in langen Beziehungen oft einschlafen: Wünschten zu Beginn einer Beziehung noch 60% der Frauen häufig Geschlechtsverkehr, waren es nach 4 Jahren bereits weniger als 50% und nach 20 Jahren Ehe hatten nicht einmal mehr 20% der Damen Lust auf ihren Partner im Bett. Das trifft vor allem die Männer hart: Denn von denen wollten selbst in langjährigen Beziehungen noch immer 60-80% mit ihrer Liebsten in die Laken steigen.
Elastik oder Kette?
Probleme mit mangelnder Begierde oder zu viel aufgestauter Lust scheinen also vorprogrammiert. Ist es da nicht tatsächlich besser, miteinander durch ein elastisches Band als durch eine Eisenkette verbunden zu sein? Die neue Monogamie muss ja nicht gleich so extrem ausfallen wie bei dem New Yorker Fotografen Siege. Als er seine jetzige Partnerin sah, wusste er: „Die ist es. Monogamie allerdings geht überhaupt nicht“, berichtete er „New York Magazine“. Und Freundin Katie meint: „Mein Partner ist zugleich mein bester Freund, für den ich immer nur das Beste will. Wenn er also eine andere Frau sexuell anziehend findet, sage ich : nur zu.“ Die Regeln des Paares sind einfach. Potentielle Sexualpartner müssen Siege und Katie gleichermassen sympatisch sein. Mehr als dreimal Sex mit der gleichen Person ist nicht drin und Kondome sind Pflicht. Gut, über Flirts kann man sich durchaus unterhalten, und auch ein Kuss nach einer alkoholschweren, ausgelassenen Nacht mag drin liegen. Aber bringt Sex ausserhalb der Ehe oder Beziehung tatsächlich den erhofften Frischekick so ganz ohne Nebenwirkungen? „Ist bei einem Paar die Lust eingeschlafen, würde ich keinesfalls als erstes ein aussereheliches Abenteuer empfehlen“, meint der Berner Paartherapeut Markus Hasler. Zuerst einmal sollte das Paar alles, was noch an Lust und Phantasien im Kopf herumschwirrt, auslotsen. Und dann erst nach aussen gehen. Allerdings eigne sich eine Affäre nicht für jedes Paar. „Es kommt immer auf das Wertesystem der beiden an und ob sich damit überhaupt eine aussereheliche Liebelei vereinbaren lässt“, stellt Hasler fest. Hände weg also, wenn sich nur einer der Partner für den Gedanken erwärmen kann. „Aber ausserehelicher Sex kann schon Spannung in eine Beziehung bringen, weil es dem Paar Gelegenheit gibt, zu sehen wo man steht“, so Hasler.
Schwerwiegende Kränkung
Wesentlich skeptischer steht die Münchnerin Gisela Hötker-Ponath der neuen Monogamie gegenüber. In 20 Jahren Tätigkeit als Paartherapeutin sah sie viele Beziehungen am Seiten-sprung zerbrechen. „Eine Affäre bringt kurzfristig einen Lustgewinn, aber man muss auch die Vergnügungssteuer dafür zahlen – meist in Form einer schwerwiegenden Kränkung.“ Und die sei nur schwer wieder gut zu machen. Am hilfreichsten sei vielleicht noch der One-night-stand als Einzelfall, über den man nicht spricht. „Danach haben viele wieder mehr Spass am Sex mit dem Partner und bemühen sich erneut, weil sie wissen, dass man sich des anderen nie wirklich sicher sein kann,“ beobachtet die Sozialpädagogin. Hasler und Hötker-Ponath raten, sich klar zu machen, dass Sex in einer Beziehung nie gleich intensiv ist, sondern sich in Wellen bewegt. Und wer es als Paar schafft, sich dieses Terrain immer wieder neu zu erobern, für den wird es erst richtig spannend. Und dann kann auf Hilfe von aussen getrost verzichtet werden.
Ich enthalte mich hier jeder Stellungnahme was mein Pro oder Contra zu der neuen Monogamie angeht. Aber ich frage mich schon seit langem, ob Polyandrie nicht auch was wäre als Equivalent zum Harem.
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Allerlei - ich bin so frei, Liebe / Sex und solche Sachen |
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Verfasst von arabesk