Es war einmal ein Lattenzaun,
mit Zwischenraum, hindurchzuschaun.
Ein Architekt, der dieses sah,
stand eines Abends plötzlich da –
und nahm den Zwischenraum heraus
und baute draus ein großes Haus.
Der Zaun indessen stand ganz dumm,
mit Latten ohne was herum,
Ein Anblick gräßlich und gemein.
Drum zog ihn der Senat auch ein.
Der Architekt jedoch entfloh
nach Afri — od — Ameriko.
Eigentlich wollte ich mal wieder ein eigenes Gedicht in meinen Blog hier stellen, doch es will mir zur Zeit nix Rechtes einfallen…. Meine Gefühle scheinen zu ausgeglichen oder was auch immer. Nun erinnerte ich mich dafür an obiges Gedicht, welches ich zu Schulzeiten gelesen und gelernt hatte….
wenn ich heute
glücklich bin
und zufrieden
wie ich bin
so ist das
nicht zuletzt
euer verdienst
denn ihr alle
die ihr ein stück des weges
der mein leben ist
mit mir gegangen seid
habt die richtung beeinflußt
in die ich weiterging
etwas von euch
habt ihr mir alle
mitgegeben
so daß ich noch heute
einen teil von euch
in mir trage
ich denke an euch
und unsere gemeinsame zeit
ich suche euch manchmal
in mir oder der vergangenheit
oder dort wo ihr jetzt seid
und ich danke euch
daß ich so geworden bin
wie ich bin
Ein wunderbares Gedicht von Reinhard Schaffert, das mir aus dem Herzen spricht und daher auf jeden Fall hier in meinem Blog sein muss! Auch ein Danke an Euch alle – meine Freunde, die meinen Lebensweg gekreuzt und geprägt haben – ich denke viel an Euch, egal wo Ihr seid…
was soll ich machen
soll ich einfach nur lachen
das kann es doch nicht sein
ist alles nur schein
oder gar ein schwein
gebadet in wein
nein, nein
das ist zu viel
es ist kein spiel
drum sag ich nur
bleib auf der spur
sei aber nicht stur
denn das ist klar
ganz unverzeihbar
Und nochmals das Gedicht über den Erlkönig, für die die es lieber hören als lesen, doch nun vorgetragen von Marco Rima jedoch aufgepasst es ist eine etwas ’verlängerte’ Version: